Anpassung von Dublin-Abkommen führt zu asymmetrischer Verteilung [TZ]

Anpassung von Dublin-Abkommen führt zu asymmetrischer Verteilung [TZ]

Kommentar der Redaktion

Das Europaparlament schlägt Veränderungen am Dublin-System vor.  Wer sich jetzt Verbesserungen erhofft wird wahrscheinlich enttäuscht, denn der Vorschlag sieht vor, dass der Asylantrag nicht mehr in dem EU-Land gestellt werden soll in dem der Asylsuchende zuerst ankommt, (was ja einer der sinnvollen Vorkehrungen des Dublin-Systems war), sondern in dem Land in welchem er Angehörige hat.

Dies würde natürlich zu einer positiven Feedback-Schleife führen wodurch die Länder die sowieso schon die meisten Asylsuchenden haben dann noch mehr kriegen. Erstaunlicherweise haben Union und SPD Politiker dafür gestimmt, obwohl Deutschland voraussehbar am meisten davon betroffen sein wird.

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